6 September 2024
Einen eigenen Pop-up-Store eröffnen: So gelingt der Start
Pop-up-Stores sind für Unternehmer eine hervorragende Möglichkeit, neue Märkte zu erkunden, die Markenbekanntheit zu steigern und Produkte physisch zu präsentieren – und das ohne die Verpflichtungen eines langfristigen Mietvertrags. Aber was genau ist ein Pop-up-Store? Welche Vorteile bietet er, welche Schritte sind für die Eröffnung nötig en worauf kommt es bei der Kalkulation an?
Was ist ein Pop-up-Store?
Ein Pop-up-Store (auch Pop-up-Shop genoemd) ist ein temporäres Verkaufsgeschäft, das oft nur für einen kurzen Zeitraum öffnet. Diese Läden erscheinen in leerstehenden Ladenlokalen, Einkaufszentren oder sogar auf Events. Das Ziel kann variieren: von der Einführung eines neuen Produkts über die Steigerung der Brand Awareness bis hin zum Testen eines Standorts. Das Einzigartige ist der temporäre Charakter, der bei Kunden ein Gefühl von Dringlichkeit und Exklusivität erzeugt.
Vorteile eines Pop-up-Shops
Die Nutzung von Pop-ups bietet zahlreiche strategische Vorteile:
- Geringe Startkosten: Im Vergleich zu einem traditionellen Laden sind die Kosten deutlich niedriger, da keine langfristigen Mietverbindlichkeiten oder teure Kernsanierungen anfallen.
- Flexibilität: Pop-up-Stores sind flexibel in Bezug auf Standort und Dauer. Sie öffnen dort, wo Ihre Zielgruppe gerade ist.
- Markttests: Es ist die perfekte Gelegenheit, neue Konzepte oder Produkte ohne großes finanzielles Risiko live am Kunden zu testen.
Benötigt man für einen Pop-up-Store eine Genehmigung?
Ja, auch für einen temporären Laden sind in Deutschland Genehmigungen erforderlich. Die Anforderungen variieren je nach Bundesland und Kommune. Folgende Punkte sollten Sie prüfen:
- Nutzungsänderung: Falls das Objekt offiziell nicht als Verkaufsfläche gemeldet ist, muss eine temporäre Nutzungsänderung beim Bauamt beantragt werden.
- Gewerbeanmeldung: Auch ein kurzzeitiger Betrieb muss beim zuständigen Gewerbeamt angemeldet werden.
- Sondernutzungserlaubnis: Falls Sie Gehwege nutzen oder Außenwerbung (z. B. Kundenstopper) platzieren möchten.
- Brandschutzanforderungen: Je nach Besucheraufkommen müssen Fluchtwege und Feuerlöscher vorhanden sein.
- Gaststättenkonzession: Falls Sie vor Ort Speisen oder Alkohol ausschenken möchten.
Tipp: Nehmen Sie frühzeitig Kontakt mit dem örtlichen Stadtmarketing oder dem Gewerbeamt auf. Viele Städte fördern Pop-up-Konzepte aktiv zur Belebung der Innenstädte.
Was kostet ein Pop-up-Store?
Die Kosten hängen stark von der Lage und der Ausstattung ab. Kalkulieren Sie folgende Posten ein:
- Mietkosten: Abhängig von der 1A-Lage oder Nebenlage.
- Genehmigungen & Versicherungen: Inklusive Betriebshaftpflicht.
- Ladenbau & Einrichtung: Eine ansprechende Gestaltung ist entscheidend. QuickRack bietet eine breite Palette an Ladenregalen, die ideal für funktionale Verkaufsflächen sind. Unsere Holzregale verleihen Ihrem Store sofort eine warme, authentische Ausstrahlung.
Schritt-für-Schritt-Plan zur Eröffnung
- Konzept & Formel: Entwickeln Sie ein einzigartiges Konzept. Nutzen Sie Marktanalysen und schauen Sie auf Trends in Foren oder Portalen wie Handelsverband Deutschland (HDE).
- Standort & Location: Suchen Sie Orte mit hoher Passantenfrequenz. Nutzen Sie Plattformen wie Go—PopUp oder lokale Leerstandsmanagement-Portale.
- Einrichtung & Regalsysteme: Ein durchdachtes Interieur lädt zum Verweilen ein. QuickRack-Regalsysteme sind flexibel und lassen sich nach der Pop-up-Phase einfach abbauen und am nächsten Ort wiederverwenden.
- Marketing & Promotion: Erzeugen Sie „Buzz“ über Social Media und lokale Influencer. Das Opening sollte ein Event sein!
Starten Sie mit einer Kosten-Nutzen-Analyse
Bevor Sie den Mietvertrag unterschreiben, sollten Sie folgende Faktoren berechnen:
- Erwarteter Umsatz: Multiplizieren Sie die erwartete Besucherzahl mit der Conversion-Rate (ca. 20 %) und dem durchschnittlichen Warenkorbwert.
- Gewinnmargen: Je höher die Marge, desto rentabler der Store. Rücken Sie Produkte mit hohen Margen durch gezielte Platzierung in den Fokus.
- Personalkosten: Nutzen Sie flexible Verträge oder Aushilfen (Studenten/Minijobber), um das Risiko in der Startphase gering zu halten.
- Miet- und Nebenkosten: Prüfen Sie, ob es Förderungen für Existenzgründer oder Leerstandsprogramme der Stadt gibt, die die Miete subventionieren.
- Einkaufskosten: Verhandeln Sie mit Lieferanten über Mengenrabatte oder Sonderkonditionen für Ihr einzigartiges Store-Konzept.
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Da Pop-up-Stores von Schnelligkeit und Flexibilität leben, sind unsere Regalsysteme die perfekte Wahl. Sie sind leicht aufzubauen, modular erweiterbar en passen optisch in jedes moderne Ladenlayout. Ob rustikales Holz oder funktionales Metall – wir helfen Ihnen, in Rekordzeit verkaufsbereit zu sein.
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